19.10.2022 – Tokio / Tag2

Der erste Fixpunkt war das Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum unweit unseres Hotels im Asakusa 4tel. Ergebnis: Leider gibt es zur Zeit keine Sumo Ringkämpfe und beim Training darf man nicht zusehen. Übersetzung für den internationalen Führerschein ins japanische braucht man nicht, wenn man ein Auto ausborgen will. U-Bahnticket für 72 Stunden gekauft (etwa € 10 pP); kann man nur an bestimmten Verkaufsstellen erwerben und wird erst bei der ersten Fahrt aktiviert.

Sehr guter Reiseführer (im Hotel bekommen)

Gleich gegenüber befindet sich der Sensoji-Tempel, der älteste von Tokio, von dem es heißt, er sei 628 gebaut worden. Er ist berühmt für sein Haupttor „Kaminarimon„, an dem eine gewaltige Laterne hängt.

Zugang zum Tempel
Kaminarimon
Sensoji-Tempel
Tokio Skytree im Hintergrund

Danach ging es zu Fuss zum Tokio Skytree im Sumida/Ryogoku 4tel. Es ist der höchste freistehende Rundfunkturm der Welt und weist stolze 634 Meter Höhe auf. Von den beiden Aussichtsplattformen in 350 und 450 Metern Höhe, kann man den Blick auf die gesamt Kanto-Region genießen.

Tokio
Tokio

Weiter ging es mit der Metro ins Marunouchi 4tel zum Bahnhof Tokio. Das 1914 fertiggestellte Marunouchi-Gebäude des Bahnhofs Tokio, ein roter Ziegelsteinbau im Renaissance-Stil, ist als „Wichtigstes Kulturgut“ ausgewiesen.

Marunouchi-Gebäude
Marunouchi-Gebäude

Rein in die U-Bahn und ins Shinjuku 4tel zum Shinjuku Golen Gai. Ein Kneipenviertel, dass sich in den chaotischen Nachkriegsjahren entwickelte. Auch heute noch konzentrieren sich in den schmalen Straßen an die dreihundert Lokale – von Gaststätten, die an die 50er Jahre erinnern, bis hin zu solchen, die von jungen Geschäftsführern mit modernen neuen Konzepten eröffnet wurden.
Ich glaube, dass es ein Rotlichtmillieu ist. Wie auf den nachfolgenden Fotos zu sehen ist, werden grossflächig Liebesdienste angeboten. Ein verruchtes Viertel, das auch seinen Charme hat.

Das nachher mit der U-Bahn angefahrene Shibuya/Harajuku/Omotesando 4tel, war unsere letzte Station des Tages. Zu sehen: Shibuya Scramble Square. Diese Kreuzung ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Tokio und soll die verkehrsreichste Kreuzung der Welt sein. Diese Überquerung ist ein organisiertes Chaos, wenn die Menschen von allen Seiten auf den Gehwegen auftauchen.

Zurück ins Hotel fuhren wir natürlich mit der Metro. Was sonst?

Wetter: Sonnig und bewölkt bei 18 Grad.

Öfters. zu sehen
Typisch japanisch

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