
Zuerst brachten wir unser Gepäck zum Bahnhof und verstauten es in ein Schließfach. Danach fuhren wir mit dem Bus zur Fähre und mit dieser auf die Insel Sakurajima. Runde A und B (fast ident) konnte man dort mit einem quasi Hop On Hop Off Bus absolvieren. Aussichtspunkt 6 und 11 waren unsere Ziele. Punkt 6 war eine Skulptur aus Lavagestein, Punkt 11 ein Aussichtspunkt weiter oben. Alle 30 Minuten fuhr der nächste Bus. Außer bei Punkt 11 wartete er ein bisschen, bis die Leute ihre Fotos gemacht hatten. Wieder beim Ausgangspunkt bei der Fähre gingen wir zum 10 Minuten entfernten Informationszentrum und Fußbad. Dort ließen wir unseren Füßen im warmen Wasser Zeit zur freien Verfügung. Das ganze Abenteuer buchten wir am Vortag im Tourist Office am Bahnhof um € 9 pP (Bus in Kagoshima , Fähre nach Sakurajima, Bus auf der Insel und alles retour). Wir sind beide der Meinung, dass man dieses Abenteuer getrost auslassen kann, weil der Vulkan von Kagoshima aus viel besser zu sehen ist.





Ein kleines Erlebnis: Als wir wieder für die Rückfahrt auf die Fähre wollten, benutzten wir irrtümlich den Weg für die Autos. Wie es hier Usus ist, steht natürlich auch da ein Männlein und weist die Autos ein und verscheucht alles andere. Als er uns sah, verschluckte er fast sein Pfeifferl (das er anfangs noch verkehrt im Mund hatte) und fuchtelte wie wild umher. Gekreuzte Hände bedeuten, dass es hier nicht funktioniert. Wir drehten ab und wollten es ein Stück weiter hinten probieren. Das Pfeifferl wurde sofort wieder aktiviert und die Hände gekreuzt. Gut dann noch weiter nach hinten, dort sprangen wir dann über einen Zaun. Entweder er hat es nicht gesehen oder er hat kapituliert, was ich nicht glaube.

Zurück von unserem Ausflug, machten wir, wie schon gestern, dem Restaurant „Jolly Pasta“ unsere Aufwartung. Herrlicher Salat, Pizza und Pasta ! Nach mehr als 3 Wochen japanisch Essen, eine gelungene Abwechslung.
17:00 mit dem Flughafenbus in 35 Minuten zum Flughafen (€ 10 pP). Solaseed Airline, mit dieser wir schon im Vorfeld Probleme gehabt haben (sh. Blog von Hiroshima). Wir hatten schon unsere Tickets am Handy incl. QR-Code. Also nur mehr Gepäck aufgeben und los um 19:50. Am Schalter verlangten die Damen dann unser pocket book. Die Unterhaltung wurde natürlich mit dem Google Übersetzer getätigt, der auch nicht immer fehlerfrei ist. Keine Ahnung was die wollten. Dann verlangten sie ein Notebook. Ich zeigte Ihnen mein MacBookAir. Das wollten sie auch nicht. Dann endlich; sie wollten unsere Behindertenausweise. Ich hatte Tickets mit „disability discount“ gebucht 🤷♂️. Nach längerem GoogleÜbersetzungen bekamen wir das Geld unsere bezahlten Tickets bar retour und mussten neue kaufen. Anstatt € 234 für Behinderte, knappe € 400 für Unbehinderte. Ich habe mich aber bei der Buchung wie ein Behinderter angestellt ! Die Unterstützung der beiden Damen war hervorragend – eigentlich wie immer, wenn man etwas braucht.

Wir entschieden uns, wie zu sehen, für die japanische Suppe ✌️
Um 21:10 landete wir in Naha auf Okinawa. Strömender Regen begrüßte uns. Mit dem Taxi fuhren wir zur unserer Unterkunft, die wir nicht gleich fanden. Zum Glück hatte ich noch am Flughafen in Kagoshima unseren Vermieter kontaktiert, dass wir erst zwischen 22:00 und 23:00 Uhr kommen. Wir trafen einander !
Unterkunft: Holiday Homes TSUBOYA 505; € 149 für 2 Nächte; bisschen abgefuckt aber es hat Flair; das Haus hässlich; Fotos in booking schmeicheln ein bisschen.
Anmerkung: Im Restaurant wird einem der Platz zugewiesen. Oft muss man ein bisschen warten, obwohl genug Tische frei sind. Warum wissen wir nicht. Trinkgeld geben ist fast eine Beleidigung in Japan. Zahlen kann man bar, mit Kreditkarte und selten auch kontaktlos. Bestellt wird sehr oft über ein Tablet, wo die Speisen in Bildern dargestellt werden. Gut für nicht japanisch lesende Gäste.


