29.10.2022 – Kyoto / Osaka

In 34 Minuten ist man mit der Bahn in Osaka. JR-Pass kann dafür verwendet werden. Dort wechselten wir in die „Osaka Loop Line“ (auch mit dem Jr-Pass umsonst) und fuhren zur „Osakajokoen Station“ zum Osaka Castle.

Das Ovale ist die Loop Line
Blick vom Wehrturm über Osaka
Mit 2,7 Millionen Einwohnern ist Osaka nach Tokio und Yokohama die drittgrößte Stadt Japans und die zweitgrößte Großstadt durch Verordnung. Mit den ca. 17,5 Mio. Einwohnern imBallungsgebiet Keihanshin (um Osaka, Kyõto und Kõbe) belegt Osaka auf der Liste der größten Metropolregionen der Welt Rang 14 und bildet innerhalb Japans den Gegenpol zum Kantõ-Gebiet um Tokio.

Die Burg Osaka mit dem schönen Parkgelände bietet einen entspannten Ausgleich zu den Betonbauten der Stadt. Entstanden im 15. Jahrhundert wurde die Burg Osaka auf Befehl von Feldherr Toyotomi Hideyoshi erbaut.
Den Besuch in die Burg kann man sich getrost sparen, wenn man nicht an Kultur und Geschichte interessiert ist. Innen ist die Burg modern und nicht authentisch. Einzig die Aussicht vom Wehrturm über Osaka ist schön.

Danach machten wir eine 40-minütige Bootsfahrt am „Daini Neyagawa River“ unweit der Burg. Unspektaklulär !! Wenn man ein Kombiticket für das Boot- und das Schloss kauft, spart man sich Yen 200 pro Person !

Highlite vom Boot aus: Osaka City Central Public Hall

Mit der „Osaka Loop Line“ fuhren wir dann weiter zu „JR-Namba Station“. Dotonbori und Shinsaibashi sind dort die Highlites. Achtung: Bei der Station „Imamiya“ muss man den Zug wechseln. Wenn alle Leute aussteigen, der Zug gesäubert wird und die Zugsführer am anderen Ende des Zuges wieder einsteigen, spätestens dann, sollte man sich Gedanken machen, ob man noch richtig ist. Wir schafften gerade noch den Ausstieg bevor wir wieder zurückfuhren.

Dotonbori – der Times Square von Osaka

Dotonbori ist der Hotspot von Osaka für alle auf Japanreise und besonders die Nachtschwärmer. Die Straßen des Viertels sind voller hoch aufragender Neonreklamen, Clubs, Bars und Japan Restaurants, in denen lokale Spezialitäten angeboten werden. In Dotonbori erlebt man während der Japanreise ein Paradies zum Shoppen und an kulinarischen Genüssen. Ein besonderes Erlebnis ist das Eintauchen in das Nachtleben von Osaka.

Ein geiles super Viertel

Dotonbori bietet seit über 400 Jahren Unterhaltung pur

Die Ursprünge des Stadtviertels Dotonbori reichen bis in das frühe 17. Jahrhundert zurück, als ein ortsansässiger Geschäftsmann die Ufer des Flusses Dotonbori in der Hoffnung auf bessere Geschäftsmöglichkeiten verbreiterte. Innerhalb von 50 Jahren gewann die Gegend immer mehr an Beliebtheit, sodass hier sechs Kabuki und fünf Bunraku Theater (Puppentheater) entstanden. Rund 400 Jahre später ist diese Gegend immer noch ein Unterhaltungszentrum, das Einheimische und Touristen auf Japanreise gleichermaßen anzieht.

Die Arbeitslosenrate liegt bei 2,5 %. Wir verstehen das jetzt schon langsam. Für alles ist Personen abgestellt, die einen weiterhelfen. Bei uns gibt es manchmal auch Schilder dafür. Manchmal ist es sehr hilfreich, manchmal auch ein bisschen unnötig.

Ich musste wissen was auf den Schildern steht. Mittels der Applikation „Bixby Vision“ wurde folgendes übersetzt.

Wetter: Sonnig bei 21 Grad.

Anmerkung: Martina meint, dass man fremdbestimmt wird (wie im Sozialismus). Ich finde es super. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Alles ist geregelt.

Am Abend erstmals „Running Shusi“

Bestellung über Tablet oder life nehmen
Sushi: Hamburg Steak

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert