20.10.2022 – Tokio / Tag3

Bis 13:30 organisierten wir unsere weiteren Tage in zwei mit Internet ausgestatteten Lokalen und im schon bekannten Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum.

Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum

Die ärgste Herausforderung war der Kauf der Bustickets für morgen.
Nur zur Info: Achtet exakt auf Groß- und Kleinschreibung bei der Email. Auch wenn man die Email aus der Erkennung übernimmt, sollte man – nicht sehr oft, aber schon öfters – kontrollieren, ob nach der Email ein Blank ist. Zeitweise muss man dieses entfernen.
Nach etlichen Kraftausdrücken, wechseln der Bestätigung von Web auf Mobile (hatte meine richtige Telefonnummer nicht angegeben) und wieder von Mobile auf Web usw. hatte ich schlussendlich viele Emails bekommen. Zu guter Letzt funktionierte es doch und wir machten uns rasch auf den Weg zum Fischmarkt. Natürlich mit der U-Bahn. Um kurz nach 14:00 waren wir dort. Ende 14:00 bzw. 15:00 war unsere Information. Hmmm, erstens war es eigentlich kein Fischmarkt wie wir uns ihn vorgestellt hatten (sh. Foto) und zweitens hatten fast alle Stände zu. Mit einem Sushi brachten wir uns wieder auf Vordermann und marschierten voller neuer Energie zum Kaiserpalast um unsere Aufwartung zu machen.

Sushi

Naja, sehr nahe kamen wir den Kaiser nicht. Da mehrere Wachen den nicht sehr ansehnlichen Palast bewachten, entschieden wir, uns lieber bei einem Kaffee weiter zu organisieren. Da wir seit gestern eine 3GB Sim Karte (€ 20) besitzen, rief ich über Skype ein Kloster in unserem nächsten Ziel an und reservierte ein Zimmer (mehr davon ab Sonntag).

Kaiserpalast
Blick vom Kaiserpalast

Danach suchten wir, wie schon öfters, unsere zuständige U-Bahn. Dieses mal war diese sehr hartnäckig. Obwohl wir die Station schon im maps.me (App) eigegeben hatten, fanden wir diese nicht. Unser Navi führte uns direkt in ein Kaufhaus. Wir irrten umher, fragten mehrere Einheimische und umkreisten die Station. Schlussendlich fanden wir sie. Man musste in das Kaufhaus und einen Stock runter. Keine Schilder, kein Hinweis !! Im Untergrund ging es dann noch etwa 700 Meter zur Metro. Dazwischen fuhren wir noch mit einem Aufzug wieder rauf auf die Straße, danach Treppen wieder runter und wieder unten weiter. Pffff, die U-Bahn hier ist eine echte Herausforderung. Manchmal muß man die Station verlassen und auf der Straße die Nächste suchen, manchmal bleibt man unten, muss sich im Labyrinth zurechtfinden, steckt das Ticket beim Verlassen und Wiedereintreten in einen Automaten usw.. Manchmal brauchten wir das Ticket an die 4-5 mal um umzusteigen. Unser Fehler 🤷. Wenn wir pro Steckvorgang bezahlt hätten, müssten wir den Urlaub um eine Woche verkürzen.

U-Bahn
U-Bahnplan

Wir schafften es doch noch bis vor 19:00 in ein Touristenbüro, wo wir die Tickets für unseren Samstagsausflug gekauft haben. Aber mehr am Samstag.

Wetter: Sonnig bei 19 Grad.

Anmerkung: Die einheimischen Leute sind sehr nett, zuvorkommend, hilfsbereit, diszipliniert und beim Essen eher schmatzend und schlürfend. Leider kann man sie schwer verstehen, da sie wenig bis gar kein Englisch sprechen. Sehr oft hört man „sorry“. Ich nehme teilweise ihr Verhalten schon an und entschuldige mich, wenn sie mich nicht verstehen. Eigentlich unser Fehler: Wir müssen japanisch lernen !!! Arigato 😁

Tsukiji Honganji Temple
Alle Autos glänzen vor Sauberkeit
Ohne Worte
Tokio
Autopannen

Bei einem Abendessen reservierten wir den JR-Railpass online für die Weiterfahrt am Sonntag. Abholen werden wir ihn morgen im „JR-CENTRAL Ticket Office (Yaesu Central)“ in der Tokio Station, die bis 20:30 offen hat.

Speisekarten

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