26.10.2022 – Kyoto / Arashyiama (Bambuswald)

Mit dem Rad in das ca. 8 km entfernte Arashiyama. Der längste Radwegs Japans!! Der Vermieter sagte noch: Was so weit ?

€ 18 für beide Räder für einen Tag

Das Viertel Arashiyama liegt am westlichen Stadtrand von Kyoto steht an zweiter Stelle der beliebtesten Sightseeing-Spots der Stadt.

Fluss Hozu

Im achten Jahrhundert kamen häufig Adlige in diese Gegend voller Reisfelder und Bambuswälder, um sich an der Farbenpracht der Blätter zu erfreuen oder Boot zu fahren. Noch heute erinnert die Landschaft und die Reihe ehemaliger Villen an diese Zeit. Sie dienen heutzutage als kleine japanische Tempel und können besucht werden.

Sehr viele sind in der originalen Tracht zu sehen. Sehr netter Anblick.

Weiter ging es zum etwas 8 km entfernten wunderschönen Tempel Kinkakuji.
Der Kinkakuji Tempel (金閣寺), auch als Goldener Pavillon bekannt, befindet sich im Nordwesten Kyotos an den Nordbergen. Es gibt auf einer Japan Reise viele japanische Pavillons zu bewundern, aber einer der beliebtesten Sightseeing-Spots ist und bleibt der Kinkakuji. Der Tempel zählt zu einem der vielen japanischen UNESCO-Weltkurbeerbe Stätten die sich in Kyoto auf engem Raum sammeln. Die zwei obersten Stockwerke des Kinkakuji sind vollständig mit Blattgold überzogen, daher der Name Goldener Pavillon oder Goldener Tempel Kyoto.

Eintrittskarten
Mit dem Rad am Flussufer unterwegs

Fushimi Inari Taisha war das letzte Ziel unseres heutigen Ausfluges. Leider kamen wir erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit an. Da wir unser Rad auch bis 18:00 abgeben mussten, machten wir nur einen Kurzbesuch. Wir kommen aber wieder. Also nur ein paar Eindrücke.

Diese unzähligen Tori wurden von von Unternehmen, Familien oder Personen gespendet

Anmerkung: Wenn man mit dem Rad unterwegs ist, darf man es nur an ausgeschilderten Stellen parken. Außerhalb dieser Zonen, ist die Gefahr hoch, abgeschleppt zu werden. Bei den Sehenswürdigkeiten sind immer solche Bicycle Park vorhanden.

Wetter: Sonnig, nur wenig Wolken bei 19 Grad.

Am Abend waren wir Sushi Essen. Die Auswahl kann man schon vor dem Lokal in der Auslage (plastisch) betrachten.
Bestellt wird häufig über ein Tablet

25.10.2022 – Kyoto

Um 08:00 mit dem Zug über Nagoya nach Kyoto. 11:37 Ankunft in Kyoto.Knappe 280 km/h fuhren wir mit dem Shinkansen in etwa 34 Minuten von Nagoya nach Kyoto.

Shinkansen
Shinkansen

Kyoto ist eine der geschichtlich und kulturell bedeutendsten Städte Japans. Sie liegt im Südwesten der japanischen Hauptinsel Honsu im Ballungsgebiet Kansai.
Einwohnerzahl: 1.455.123
(1. Oktober 2021)

Kyoto Tower (gegenüber vom Bahnhof)

Nijõ Castle

Die Ehemalige Kaiservilla Burg Nijō ist eine japanische Burganlage und ehemaliger Sitz des Shõguns in Kyõto, der ehemaligen Hauptstadt Japans. Die Burg erhielt den Namen, weil sie an den „Zweiten Ostwest-Boulevard“ (Nijō ōji) angrenzte.
Die Anlage wurde 1601 von Shõgun Tokugawa Ieyasu angelegt. Sie diente als Residenz der Shogune während ihres Aufenthaltes in der Kaiserstadt und wurde entsprechend groß befestigt. Sie wurde jedoch kaum benutzt, da der eigentliche Amtssitz der Shogune in Edo lag, und war damit vor allem ein Machtsymbol des Shōguns in der Kaiserstadt. Um einen rechteckigen, von Wasser umgebenen Kernbereich (Honmaru) wurde ein zweites Rechteck angelegt, das Ninomaru mit seiner großen Residenz. Teile der Residenz brannten 1788 und 1791 nieder, 1860 richtete ein Erdbeben große Schäden an, die – was das Ninomaru betrifft - aber repariert wurden.

So sollte es in der Innenanlage aussehen
So sah es aus

Nishiki-Markt

Der heutige Nishiki-Markt unterscheidet sich stark von seinen Anfängen als Freiluft-Fischmarkt vor rund 400 Jahren.
Diese schmale, 1500 Meter lange Passage ist mit einer erstaunlichen Vielfalt von Anbietern vollgestopft. Der Markt floriert auch heute noch, da er neben Besuchern auch Einheimische aus Kyoto anzieht.

Köstliche Shrimps


Gion

Gion ist der perfekte Ort, um das Kyoto eines anderen Zeitalters zu erkunden. Der als Unterhaltungsviertel bekannte Stadtteil Gion, der insbesondere für seine kultivierten darstellenden Künstlerinnen, die Geishas (oder richtiger Geikos), berühmt ist, die seit Jahrhunderten die Gäste begeistern und anziehen, ist voll von hübschen, unauffälligen Stadthäusern und Teehäusern, Restaurants, in denen traditionelle Kyoto-Küche serviert wird, und ehrwürdigen Tempeln und Schreinen.
Wird werden es auch noch untertags besuchen.

Menschenleer aber schön

Wetter: Wolkig und sonnig bei 19 Grad.

Unterkunft: Hotel M’s Est Nanajo; 5 Nächte € 213,00, tolle Lage unweit vom Bahnhof. Sehr klein mit 19 m2, sonst aber alles ok.

Anmerkung: Alle Klobrillen sind beheizt. ALLE !!!!

Aber dafür die Pissoirs nicht

24.10.2022 – Takayama / Shirakawa-go

Man beachte die liebe Katze
Essbare Kaffeetasse

Takayama ist keine schöne Stadt. Ausgenommen die Altstadt mit den Holzgebäuden.

Montag
Vormittag
Ausblick aus unserer Unterkunft
Das geht noch

50 Minuten mit dem Bus von Takayama (Hauptbahnhof) nach Shirakawa-go. Preis hin- und retour (€ 54 für 2 Personen hin- und retour).

Die Hauptattraktion von Shirakawa-go ist Ogimachi, ein Dorf mit Häusern im Gassho-Zukuri-Stil. Dieser Stil ist durch hohe und enge Häuser mit strohbedeckten Dächern geprägt, die steil bis zum Boden abfallen, um den starken Schneefällen im Winter in dieser Region standhalten zu können. Die Bezeichnung „Gassho-Zukuri“ lässt sich wörtlich mit „wie zum Gebet gefaltete Hände“ übersetzen.

Jedes Haus stellt ein wahres Meisterwerk der Zimmermannskunst dar. Sie sind ohne Nägel errichtet – die einzelnen Balken greifen ineinander und bilden stabile Verbindungen. Die Struktur ist so solide, dass diese Häuser selbst in diesem erdbebengefährdeten Land schon seit den 1800er Jahren hier stehen.

Blick auf Shirakawa-go
Wechseln des Daches

.) Der Seidenbau war eine der Hauptindustrien im vormodernen Shirakawa-go.
.) Es wurde 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
.) Die Dächer haben eine beeindruckende Neigung von 60 Grad, damit der starke Schnee (manchmal bis zu vier Meter) leichter abrutschen kann.

Wir besuchten 3 Häuser um je € 3 pP. Sehr viel unterscheiden sich diese nicht. Es wäre genug sich nur das „Nagase House“ anzusehen. Es war beschrieben, dass in diesem Haus eine Arztfamilie gelebt hat und man sich die Instrumente ansehen kann. Teilweise auch angsteinflößend. Es waren nur landwirtschaftliche Geräte ausgestellt. Vielleicht wurden mit den Holzsägen und Eggen früher auch die Menschen behandelt ?

Die Häuser werden ohne Nägel errichtet

Den späten Nachmittag verfeinerten wir uns noch mit einem Spa, das zum Hotel (8 Minuten entfernt) dazugehört.

Wetter: Wolkig und sonnig bei 14 Grad.

Boutique
Regenschirme zum Ausborgen

Anmerkung: Japan ist sehr, sehr sauber. Sogar in Tokio mit seinen vielen Einwohnern, sieht man kaum etwas am Boden liegen. In Takayama sahen wir, wie sogar die kleine Brücke und die darauf befindlichen Laternen mit einem Besen gereinigt wurden. Nett ist auch, dass es keine besprühten Hauswände gibt.

23.10.2022 – Tokio -> Takayama

Zuerst noch ein paar Worte zum Japan Railway Pass. Er ist nur für Touristen verfügbar. Wir haben ihn online gekauft; dh. einen online Account angelegt. Abgeholt haben wir den Pass in der Station Tokio (Yaesu North Gate) beim JR-Pass Counter. Danach wollten wir wissen, wie wir Tickets reservieren können. Am Bahnhof, in der U-Bahn oder im Internet ? Bei 2 Informationsschaltern konnten sie uns keine Auskunft darüber geben. Man merkt sofort, ob man verstanden wurde. Wenn man "oooh", "aaah" oder "moment" hört, kann man davon ausgehen, keine Lösung zu bekommen. Wir schafften es dann doch in unserem bekannten Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum.  Man kann bei allen JR-Stationen buchen und auch im Internet unter dem eigenen Account von Japan Railway Pass. 
Unter "Reserve a Seat" kann man Verbindungen suchen und diese dann, incl.  Sitzreservierung, buchen. Ausdrucken muss man diese Tickets aber dann bei einem JR-Pass Schalter oder an ausgewiesenen Automaten. 
ACHTUNG: Some JR stations do not have a reserved seat ticket machine.
Wenn man keine Sitzplatzreservierung haben möchte, kann man einfach mit dem JR-Pass durch die Kontrolle gehen, muss aber dann in die Wagons ohne Sitzplatzreservierung Platz nehmen.
Ich probierte die Reservierung schon am Tag vor unserer erfolgreichen Information aus. Ich reservierte Sitze von Takayama nach Kyoto und war in dem Glauben nur die Sitzreservierung getan zu haben. 
Eigentlich komisch dachte ich mir ! Aber andere Länder andere Sitten. Wichtig ist einmal der Sitzplatz. Das war nicht so, es waren tatsächlich schon Zugtickets. Am nächsten Tag wollte ich dann einen andere Strecke nach Kyoto buchen (nun wusste ich ja, wie es funktioniert). Es war nicht möglich da, eine Überlappung der Tickets war. Im Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum halfen sie uns wie immer weiter. Also: Wir müssen die Tickets ausdrucken dann zu einem JR-Pass Schalter und diese dann dort canceln lassen. Dann können wir neue buchen.
Gesagt getan. Heute standen wir dafür früher auf und machten uns um 6:30 auf den Weg zur Tokio Station, wo auch unser Zug heutiger abfährt (Diese Tickets haben wir 2 Tage vorher beim Abholen des Passes schon am Schalter reserviert).
Am "Marunouchi South Gate" waren Automaten. Wir probierten an denen unsere Tickets auszudrucken. Wir schafften es nicht. Ich drückte den Hilfeknopf. Ein Angestellter erschien. Wir unterhielten uns mit dem Google Übersetzer. Es schaffte es auch nicht. "Sorry, go to the Ticket Office !" Gut das war gleich daneben. Wieder Google Übersetzer (es ist einfacher als in englischer Sprache). Er mit uns wieder zum Automaten, ging nicht. Irgendwie schafften wir es dann doch und hatten endlich die Tickets in unseren Händen. Quer durch das Labyrinth der Tokio Station zum "Yaesu North Gate" zum "Shinkansen and JR Line Tickets" (sh. Foto oben). Dort wurden unsere Tickets gecancelt und wir ließen gleich neue ausstellen. Schnell beim Starbucks Kaffee und Kuchen gekauft und dann zu Bahnsteig, 15 Minuten vor Abfahrt (08:33) waren wir dort.

Jetzt beginnt unsere weitere Reise

Mit dem Shimpansen Zug fuhren wir nach Nagoya. Dort wechselten wir den Zug und fuhren 35 Minuten später weiter nach Takayama.

Shinkansen
Hinweis in englisch lesen !!

Natürlich pünktlich in Takayama angekommen. Unser Hotel liegt 2 Minuten davon entfernt. Wir gaben unser Gepäck ab und gingen ins Restaurant „Center4Burger“ eine Empfehlung eines Reiseblogs. Bekannt ist Takayama unter anderem für Hida Rindfleisch. Wir aßen jeder einen köstlichen Hida Burger um stolze € 20 pro Burger.

Hida Burger
Center4Hamburger
Center4Burger

Die kleine Stadt Takayama mitten in den Bergen, ist von ausländischen und einheimischen Touristen gleichermaßen entdeckt worden. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Die Stadt bezaubert mit ihren alten Holzhäusern, zahlreichen Sake Brauereien, einem Tempelbezirk und einem Freilichtmuseum.

Altstadt von Takayama

Am Abend waren wir im Restaurant „Tsubakiya“ unweit unseres Hotels essen. Hervorragend !! Wir saßen in einem eigenen Abteil auf einem Zaisu auf einer Tamati Matte.

Appetizer und Sasimi
Hida beef stone grilled – muss man selber grillen
Sushi

Wetter: Sonnig bis bewölkt bei 19 Grad.

Unterkunft: Residence Hotel Takayama Station; € 156,00 für 2 Nächte, super Unterkunft !!! Wir kamen von 14 m2 jetzt haben wir 52 m2. Tolle Aussicht von Zimmer 903. Außerdem ist ein Wellness dabei, der in ca. 8 Minuten zu erreichen ist. Waschmaschine incl. Trockner, Küche, 1 große Doppelbett, 2 kleinere Betten. Nur zu empfehlen !

Anmerkung: Ob man Masken tragen muss oder nicht, wissen wir leider nicht. Es trägt jeder eine. Ganz, ganz selten sieht man im Freien aber doch welche die sich dieser Last entziehen. Wir tragen sie auch die meiste Zeit und natürlich in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei größeren Menschenansammlungen, die es hier eigentlich fast überall gibt.

gesehen
Viele haben zu große Schuhe
Aja, ich war beim Friseur

22.10.2022 – Tokio / Nikko

Um 08:00 fuhren wir vom der Asakusa / Tokyo Skytree Station ab und kamen um 09:48 in Tobo-Nikko an. Gebucht haben wir beim Tourist Office in der Asakusa / Tokyo Skytree Station.

Nikko ist eine im 17. Jh. erbaute Schreinanlage 125 km nördlich von Tokyo. Über 40 herrliche Tempel, Schreine und Mausoleen liegen hier in einem malerischen Gebirgstal. Ein japanisches Sprichwort lautet: ,,Sage nicht prachtvoll, bevor du nicht Nikko gesehen hast.”

Wahrlich eine schöne Anlage 🤟

Shinkyõ, genannt heilige Brücke, durfte früher nur von Kaiser oder einem kaiserlichen Abgesandten betreten werden und gehört zu den drei schönsten Brücken in ganz Japan.

Shinkyõ Brücke – wenn man sie betreten will, muss man zahlen
Im Hintergrund die Brücke

Rinnõ-ji Tempel (€ 6 pP) für 2 Tempel. Im ersten Tempel „Sanbutsudo“, der neu renoviert ist, befinden sich 3 übergroße Buddha Statuen. Im 2ten Tempel „Taiyuin“ betete ein Mönch über Feuer. Leider war bei beiden fotografieren verboten.

Rinno-ji Tempel
3 Buddahstatuen

Im nächsten Bereich – Schreine und Tempel – wurden wieder € 9 pP fällig. Zahlen muss man überall und spenden kann man noch öfters.

Um die Unterschiede zwischen Schreinen und Tempeln zu verstehen, müsst ihr zunächst diese beiden Religionen in Japan unterscheiden können. Die Shintō-Religion (神道) oder auch der „Weg der Götter“, in ihrer wortwörtlichen Übersetzung, ist die Hauptreligion in Japan (mehr als 90 Millionen Gläubige bei 126 Millionen Einwohnern im Land). 

Nach dem 9 Meter hohen steinernen Torii, Japans größtes Stein-Tori,
steht die fünfstöckige Pagode „Gojū-no-tõ“

Tõshõ-gū: Dieser Schrein wurde zu Ehren und als letzte Ruhestatte des Shoguns Tokugawa leyasu (1542-1616) erbaut. Er war der Grinder des über 250-jährigen Tokugawa-Shogunats (1603-1868), der längsten Friedenszeit in Japans Geschichte. Sein Sohn Hidetada gründete den Schrein 1617, aber 1636 ließ der dritte Shogun, Tokugawa lemitsu, die Anlage erheblich umbauen.

Tosho-gu Schrein
Innerer heilige Schrein

Den inneren heiligen Schrein erreicht man durch das Sakashita-mon, ein Tor, das eine von Hidari Jingorõ geschnitzte schlafende Katze ziert. 207 Treppenstufen führen zunächst zum heiligen Schrein, hinter dem sich das eigentliche Grabmal Tokugawa leyasus befindet. Die menschlichen Überreste des Shoguns sind in einer kleinen bronzenen Pagode aufbewahrt.

Um 14:23 nahmen wir wieder den früheren (original 15:54 gebucht) Zug und fuhren zurück nach Tokio.

Sky
Tree

Wetter: Bewölkt bei 18 Grad.

Anmerkung: Kontaktloses Zahlen mit dem Handy (NFC) ist fast nicht möglich. Physische Kreditkarte akzeptieren sie ebenso wie Bargeld. Gekreuzte Hände deuten darauf hin, dass es nicht funktioniert bzw. außer Betrieb ist.

INFO FÜR JAPAN REISENDE:
Wenn ihr schon einen JAPAN RAIL PASS besitzt und einen Account habt, könnt ihr online eure Tickets kaufen. Ihr müsst euch einloggen und unter „Reserve a Seat“ die Route suchen und die Plätze reservieren. Dann müsst ihr mit eurem JR-Pass (QR Code) an eine „reserved seat ticket machine“ oder zu einem Ticket office („midori-no-madoguchi“) gehen um die Tickets auszudrucken. Beides ist nur in einer JR-Station möglich. Wenn ihr einen Fehler bei der online Buchung gemacht habt, müsst ihr euch die Tickets ausdrucken und bei einem JR-Counter (nur dort) canceln lassen. Das ist nur notwendig, wenn ihr neue Tickets lösen wollt, die in den Zeitraum der schon gebuchten Zeit fallen (overlap).

Impressionen

2 Hasen im Kinderwagen
Lebender Hase mit Kimono
Morgen verlassen wir Tokio, sorry. Es war uns eine Ehre

21.10.2022 – Tokio / Mt. Fuji

Um 08:45 startete unser Bus am „Shinjuku Expressway Bus Terminal“ nach „河口湖駅行き““ (Kawaguchiko Sta.). Gekauft haben wir die Buskarten (€ 54,74 hin- und retour für 2 Personen) online unter https://www.highwaybus.com/gp/inbound/index?lang=EN
Fahrtdauer: 2 Stunden.

Shinjuku

Als Japans höchster Berg ist der legendäre Berg Fuji (Fuji-san) 3.776 Meter hoch. Reisende aus der ganzen Welt begeben sich in den Hakone-Nationalpark, um den Berg zu sehen. Jedes Jahr wandern über 1 Million von ihnen bis zum Gipfel, um den 360-Grad-Blick auf den Ashi-See, die Hakone-Berge und das Owakudani-Tal zu genießen.

Wir sahen den Fuji-san schon vom Bus aus. Wir rätselten ob er es sein kann ? Kein weißer Gipfel und nicht so pompös wie wir uns ihn vorgestellt hatten. Auch war alles voll touristisch. 5 Seen konnte man besuchen. Natürlich extra zu bezahlen. Green-, Blue- and Redline Busse fuhren verschiedene Stationen an.

Wäre eine Option gewesen

Wir nahmen uns ein Zugticket und fuhren zum 15 Minuten entfernten Örtchen Shimoyoshida. Von dort gingen wir rauf zur Chureito Pagoda (alles gut beschrieben) und hatten einen wundervollen und imposanten Ausblick auf den Berg. Wir waren wieder zufrieden. Mehr brauchten wir aber nicht. Anschließend suchten wir ein bestimmtes Restaurant im Ort, konnten es aber nicht finden. Nach 1 Stunde waren wir wieder am Bahnhof. Da der nächste Zug aber erst wieder in 45 Minuten ging, besuchten wir das gleich beim Bahnhof gelegene Restaurant mit einem sehr gutem japanischen Nationalgericht.

Zug nach
Shimoyoshida
Typisches japanisches Gericht
Fuji-san

Zurück an der Kawaguchiko Station nahmen wir dann einen 90 Minuten früheren Rückfahrtstermin als gebucht. War zum Glück möglich ! Wir waren um etwa 17:30 in Shinjuku (Tokio).

Thomas die kleine Lokomotive, war die Lackierung
und Innenaustattung des Retourbusses

Die Station Tokio ist ein unterirdisches Labyrinth, von ungeheurem Ausmaß. Fast eine Stadt unter Tag. Wir waren in einem Restaurant hervorragend essen.

Station Tokio
Anstellen beim Friseur in der Station Tokio
U-Bahn Tokio

Die U-Bahn Tokio (jap. 東京の地下鉄, Tōkyō no chikatetsu) ist mit jährlich ca. 3,1 Milliarden Fahrgästen das am stärksten in Anspruch genommene U-Bahn-Netz der Welt. Die 13 Linien der Tokioter U-Bahn werden täglich von durchschnittlich 8,5 Millionen Fahrgästen genutzt (zuzüglich S- und Regionalbahnen). Betreiber sind zwei unabhängige Unternehmen: die städtisch-staatliche Aktiengesellschaft Tōkyō Metro und die städtische Toei-U-Bahn.
Essen in der Station Tokio

Anmerkung: Es gibt keine öffentliche Mistkübel in Tokio. Man muss seinen Mist einstecken und zu Hause entsorgen. Besonders ärgerlich ist es, wenn man einen Coffee2go bestellt hat und dann den Becher den ganzen Tag herumtragen sollte. Man kann teilweise unsere Route nach den Bechern verfolgen.

Wetter: Sonnig bei 19 Grad beim Fuji und 23 Grad in Tokio.

20.10.2022 – Tokio / Tag3

Bis 13:30 organisierten wir unsere weiteren Tage in zwei mit Internet ausgestatteten Lokalen und im schon bekannten Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum.

Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum

Die ärgste Herausforderung war der Kauf der Bustickets für morgen.
Nur zur Info: Achtet exakt auf Groß- und Kleinschreibung bei der Email. Auch wenn man die Email aus der Erkennung übernimmt, sollte man – nicht sehr oft, aber schon öfters – kontrollieren, ob nach der Email ein Blank ist. Zeitweise muss man dieses entfernen.
Nach etlichen Kraftausdrücken, wechseln der Bestätigung von Web auf Mobile (hatte meine richtige Telefonnummer nicht angegeben) und wieder von Mobile auf Web usw. hatte ich schlussendlich viele Emails bekommen. Zu guter Letzt funktionierte es doch und wir machten uns rasch auf den Weg zum Fischmarkt. Natürlich mit der U-Bahn. Um kurz nach 14:00 waren wir dort. Ende 14:00 bzw. 15:00 war unsere Information. Hmmm, erstens war es eigentlich kein Fischmarkt wie wir uns ihn vorgestellt hatten (sh. Foto) und zweitens hatten fast alle Stände zu. Mit einem Sushi brachten wir uns wieder auf Vordermann und marschierten voller neuer Energie zum Kaiserpalast um unsere Aufwartung zu machen.

Sushi

Naja, sehr nahe kamen wir den Kaiser nicht. Da mehrere Wachen den nicht sehr ansehnlichen Palast bewachten, entschieden wir, uns lieber bei einem Kaffee weiter zu organisieren. Da wir seit gestern eine 3GB Sim Karte (€ 20) besitzen, rief ich über Skype ein Kloster in unserem nächsten Ziel an und reservierte ein Zimmer (mehr davon ab Sonntag).

Kaiserpalast
Blick vom Kaiserpalast

Danach suchten wir, wie schon öfters, unsere zuständige U-Bahn. Dieses mal war diese sehr hartnäckig. Obwohl wir die Station schon im maps.me (App) eigegeben hatten, fanden wir diese nicht. Unser Navi führte uns direkt in ein Kaufhaus. Wir irrten umher, fragten mehrere Einheimische und umkreisten die Station. Schlussendlich fanden wir sie. Man musste in das Kaufhaus und einen Stock runter. Keine Schilder, kein Hinweis !! Im Untergrund ging es dann noch etwa 700 Meter zur Metro. Dazwischen fuhren wir noch mit einem Aufzug wieder rauf auf die Straße, danach Treppen wieder runter und wieder unten weiter. Pffff, die U-Bahn hier ist eine echte Herausforderung. Manchmal muß man die Station verlassen und auf der Straße die Nächste suchen, manchmal bleibt man unten, muss sich im Labyrinth zurechtfinden, steckt das Ticket beim Verlassen und Wiedereintreten in einen Automaten usw.. Manchmal brauchten wir das Ticket an die 4-5 mal um umzusteigen. Unser Fehler 🤷. Wenn wir pro Steckvorgang bezahlt hätten, müssten wir den Urlaub um eine Woche verkürzen.

U-Bahn
U-Bahnplan

Wir schafften es doch noch bis vor 19:00 in ein Touristenbüro, wo wir die Tickets für unseren Samstagsausflug gekauft haben. Aber mehr am Samstag.

Wetter: Sonnig bei 19 Grad.

Anmerkung: Die einheimischen Leute sind sehr nett, zuvorkommend, hilfsbereit, diszipliniert und beim Essen eher schmatzend und schlürfend. Leider kann man sie schwer verstehen, da sie wenig bis gar kein Englisch sprechen. Sehr oft hört man „sorry“. Ich nehme teilweise ihr Verhalten schon an und entschuldige mich, wenn sie mich nicht verstehen. Eigentlich unser Fehler: Wir müssen japanisch lernen !!! Arigato 😁

Tsukiji Honganji Temple
Alle Autos glänzen vor Sauberkeit
Ohne Worte
Tokio
Autopannen

Bei einem Abendessen reservierten wir den JR-Railpass online für die Weiterfahrt am Sonntag. Abholen werden wir ihn morgen im „JR-CENTRAL Ticket Office (Yaesu Central)“ in der Tokio Station, die bis 20:30 offen hat.

Speisekarten

19.10.2022 – Tokio / Tag2

Der erste Fixpunkt war das Asakusa-Kultur-Touristeninformationszentrum unweit unseres Hotels im Asakusa 4tel. Ergebnis: Leider gibt es zur Zeit keine Sumo Ringkämpfe und beim Training darf man nicht zusehen. Übersetzung für den internationalen Führerschein ins japanische braucht man nicht, wenn man ein Auto ausborgen will. U-Bahnticket für 72 Stunden gekauft (etwa € 10 pP); kann man nur an bestimmten Verkaufsstellen erwerben und wird erst bei der ersten Fahrt aktiviert.

Sehr guter Reiseführer (im Hotel bekommen)

Gleich gegenüber befindet sich der Sensoji-Tempel, der älteste von Tokio, von dem es heißt, er sei 628 gebaut worden. Er ist berühmt für sein Haupttor „Kaminarimon„, an dem eine gewaltige Laterne hängt.

Zugang zum Tempel
Kaminarimon
Sensoji-Tempel
Tokio Skytree im Hintergrund

Danach ging es zu Fuss zum Tokio Skytree im Sumida/Ryogoku 4tel. Es ist der höchste freistehende Rundfunkturm der Welt und weist stolze 634 Meter Höhe auf. Von den beiden Aussichtsplattformen in 350 und 450 Metern Höhe, kann man den Blick auf die gesamt Kanto-Region genießen.

Tokio
Tokio

Weiter ging es mit der Metro ins Marunouchi 4tel zum Bahnhof Tokio. Das 1914 fertiggestellte Marunouchi-Gebäude des Bahnhofs Tokio, ein roter Ziegelsteinbau im Renaissance-Stil, ist als „Wichtigstes Kulturgut“ ausgewiesen.

Marunouchi-Gebäude
Marunouchi-Gebäude

Rein in die U-Bahn und ins Shinjuku 4tel zum Shinjuku Golen Gai. Ein Kneipenviertel, dass sich in den chaotischen Nachkriegsjahren entwickelte. Auch heute noch konzentrieren sich in den schmalen Straßen an die dreihundert Lokale – von Gaststätten, die an die 50er Jahre erinnern, bis hin zu solchen, die von jungen Geschäftsführern mit modernen neuen Konzepten eröffnet wurden.
Ich glaube, dass es ein Rotlichtmillieu ist. Wie auf den nachfolgenden Fotos zu sehen ist, werden grossflächig Liebesdienste angeboten. Ein verruchtes Viertel, das auch seinen Charme hat.

Das nachher mit der U-Bahn angefahrene Shibuya/Harajuku/Omotesando 4tel, war unsere letzte Station des Tages. Zu sehen: Shibuya Scramble Square. Diese Kreuzung ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Tokio und soll die verkehrsreichste Kreuzung der Welt sein. Diese Überquerung ist ein organisiertes Chaos, wenn die Menschen von allen Seiten auf den Gehwegen auftauchen.

Zurück ins Hotel fuhren wir natürlich mit der Metro. Was sonst?

Wetter: Sonnig und bewölkt bei 18 Grad.

Öfters. zu sehen
Typisch japanisch

17.10.2022 – Vienna / Tokio

Preis (13 Tage vor Abflug gekauft): Hinflug: € 923,93 / Hin- und Retourflug: € 1.197 .

Die erste Herausforderung war schon beim Einchecken. Wir wurden nach einem Impfnachweis oder PCR-Test gefragt. Martina hatte einen PCR-Test der 7 Stunden abgelaufen war. Er wurde als gültig empfunden 🤭. Ich hatte gar nichts 😔. Zusätzlich wurde noch eine App (MySOS) verlangt, wo man registriert sein musste. Durch das Herunterladen und Registrieren der App direkt am Schalter vergaß die Dame, meine Nachweise zu verlangen. Wir nahmen unsere Boardkarten entgegen und machten uns glücklich und zufrieden von Tannnen. 6 Treszniewski Brötchen und 1 Pfiff mussten für diesen Erfolg herhalten.

Pünktlich um 19:20 Ortszeit kamen wir in Tokio (Flughafen Haneda) an. Super Flug, super Airline (2x volles Essen und Trinken).

Gesehen und probiert am Männerklo am Flughafen

Bis zur endgültigen Einreise in die Stadt, gab es noch lange Fussmärsche durch den Flughafen. Es war sehr viel, sehr nettes Personal vorhanden, die uns den zu absolvierenden Kurs zeigten. Manchmal hätte man aber gar nicht anders gehen können. Aber da Tokio eine Einwohnerzahl von ca. 10 Millionen hat (Metropolregion etwa 38.505.000 von 2019), muss man wohl die Einwohner beschäftigen. Man bekam Zettel, gab wieder welche ab, erstellte einen QR-Code mit Unterstützung und plötzlich wurde schon wieder ein Impfpass bzw. PCR-Test verlangt. Da ich in der Zwischenzeit aber 2 modifiziert hatte, überwanden wir auch diese Hürde bravourös. 1 Stunde U-Bahnfahrt und wir waren im Hotel.

Impfpass bzw. PCR-Test
U-Bahnschalter

Unterkunft: Agora Place Tokyo Asakusa; € 227 für 5 Nächte, großes Zimmer mit 14 m2, Standard in Tokio ist 10 m2.

Hotelzimmer